Archiv für die Kategorie ‘Ausrüstung’

Merkel RX Helix – Bilder und Details

Friday, March 12, 2010
geschrieben von magnus

Hier sind die ersten Bilder der neuen Repetierbüchse RX Helix von Merkel

Die schnulzigen Pressetexte schreib ich hier jetzt nicht hin, aber ein paar interessante Fakten in Kürze:

- Handspannung
- Take Down System
- lineares Repetieren im Anschlag mit 1:2 Übersetzung
- Laufwechselmöglichkeit
- Gewicht 2,9 Kilogramm
- herausnehmbares Magazin (Kapazität 3 + 1)
- Gesamtlänge 107cm bei 56cm Lauflänge (Magnum 61cm, Short 51cm)
- Integriertes Weaver Profil
- Kaliber: Mini: .222 Rem., 223. Rem.; Standard: .243 Win., 6,5×55 SE, .270 Win., 7×64, .308 Win., .30-06, 8×57 IS, 9,3×62; Magnum: 7mm Rem., .300 Win. Mag.

Verfügbar voraussichtlich ab Oktober 2010 zu Preisen ab € 2.795.
Weitere Informationen gibt es unter http://rx-helix.com.

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Zeiss Duralyt

Thursday, March 4, 2010
geschrieben von magnus

Es sieht so aus als käme bald eine neuen Einstiegsklasse für Zielfernrohre von Zeiss auf den Markt, die “Zeiss Duralyt” Serie.

Die Gläser sollen ab April 2010 lieferbar sein. Die Zielfernrohre haben einen Mittelrohrdurchmesser von 30mm, keine Schiene und verfügen über das Absehen 6 (dünnes Fadenkreuz) in der zweiten Bildebene.
Folgende Modelle sind geplant:

1,2-5×36
695,- Euro

2-8×42
745,- Euro

3-12×50
795,- Euro

Zeiss Duralyt

Weitere Infos finden sich bei Waffen Lippe.

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Merkel RX Helix

Friday, January 22, 2010
geschrieben von magnus

Nachdem Blaser mit der R8 vorgelegt hat, bringt jetzt auch Merkel einen neuen Geradezugrepetierer auf den Markt, die RX.Helix.

Hier ist ein Video, auf dem die RX Helix in Aktion zu sehen ist:

YouTube Preview Image

Interessant finde ich, dass es sich um ein geschlossenes System handelt, beim Repetieren hinten also nichts herauskommt. Der Repetiervorgang bei der RX Helix findet mit einer Übersetzung statt, so dass der Repetierweg um die Hälfte verkürzt ist.Wie auf dem Video zu sehen ist, kann man damit wirklich sehr schnell nachladen.

Einerseits eine interessante Idee mit der Übersetzung, andererseits ist es doch eigentlich Unsinn, dass man heutzutage überhaupt noch von Hand repetiert, wenn man schnell schiessen will. Ich halte da eine Selbstladebüchse für sinnvoller, auch wenn diese immer noch nicht überall gern gesehen wird. Der Vorteil des Repetierers liegt lediglich in der höheren Magazinkapazität, da diese bei SLBs gesetzlich auf 2 beschränkt ist. Wenn dieses – in meinen Augen unsinnige – Verbot nicht bestünde, gäbe es überhaupt keinen Grund auf der Drückjagd einen Repetierer einzusetzen, da eine SLB immer schneller sein wird. Und auf der Ansitzjagd oder Pirsch muss ich ohnehin selten einen schnellen zweiten Schuss anbringen, da reicht mir auch ein herkömmlicher Repetierer. Und wenn doch ist eine SLB dafür mit passendem Glas im Übrigen auch nicht ungeeignet.

Insofern gilt für mich bei der der Merkel RX Helix (wie auch schon bei der Semprio von Krieghoff) schon aus theoretischer Sicht, ohne sie je in der Hand gehabt zu haben: innovatives und technisch interessantes Prinzip, jedoch ohne praxisrelevante Vorteile.

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Sauer ruft Selbstladebüchse S303 zurück

Monday, December 7, 2009
geschrieben von magnus

Die Probleme mit der Sauer S303 hören nicht auf. Die Sauer Jagdwaffen GmbH gibt auf ihrer Internetseite bekannt, dass bei 1.454 Sauer Selbstladebüchsen des Models S303 die Schlagbolzen ausgetauscht werden müssen.

Betroffen sind nur Schlagbolzen, die seit Mai 2009 verbaut worden sind. Der Austausch des Schlagbolzens ist kostenlos und kann beim Büchsenmacher vor Ort vorgenommen werden. Nähere Informationen zur Rückrufaktion finden sich hier.

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Schloss aufbrechen

Tuesday, August 25, 2009
geschrieben von magnus

Auch wenn heuzutage oftmals empfohlen wird zu ringeln, das Schloss also beim Aufbrechen noch nicht zu öffnen, um ein Austrocknen der Keulen zu verhindern,  ziehe ich es vor immer noch vor, das Schloss gleich aufzubrechen.

Bei Rehwild – gerade jüngerem – geht das natürlich mit dem Jagdmesser (es sein denn es bricht kaputt, wie es mir bei Klappmessern schon ein paar mal passiert ist). Je größer und älter das Stück jedoch ist, desto schwerer fällt das Öffnen des Schlosses mit dem Messer.
Auf Drückjagden habe ich daher manchmal eine kleine Axt dabei um auch das Schloss von größerem Schalenwild aufbrechen zu können. Hierfür verwende ich eine Axt von Gerber. Sie ist nicht zu groß und schwer, aber absolut ausreichend um auch das Schloss eines großen Stückes Schwarz- oder Rotwildes knacken zu können. Das geht mit wenigen Hieben, wenn man nicht gerade danebenhackt, was gerade bei schlechten Lichtverhältnissen schon mal vorkommt. Sie hat einen gummierten Griff, so dass sie nicht aus der Hand rutscht. Für die Pirsch ist mir die Axt zu schwer, bei der Drückjagd muss ich jedoch meist nicht weit laufen, da macht das bisschen Mehrgewicht nichts aus. Außerdem hat sie noch ein kleines Backup-Messer im Griff, so etwas gefällt mir!

Gerber Axt

Gute Erfahrungen habe ich auch mit speziellen Aufbrechsägen gemacht, die einen T-förmigen Griff haben und darunter ein kurzes Sägeblatt, welches mit einem stumpfen Ende begrenzt wird, damit man nicht im Fleisch hängen bleibt.

Ich habe bisher zwei Fabrikate von Aufbrechsägen getestet, die Sagen Saw und die Gerber E-Z Saw.

Gerber E-Z Saw

Die Sagen Saw ist leider nicht rostfrei, so dass das Sägeblatt recht schnell rostet. Besser gefällt mir die Gerber, sie liegt bequemer in der Hand, die Sägezahnung ist besser und das Sägeblatt ist rostfrei. Und billiger als die Sagen ist sie auch noch.

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Blockierter Lauf geplatzt

Sunday, August 9, 2009
geschrieben von magnus

Hier sieht man, was passieren kann, wenn Schmutz oder Schnee den Lauf blockieren und der Gasdruck nicht entweichen kann. Besser einen Mündungsschutz verwenden, Finger von Latex-Handschuhen gehen ganz gut oder einfach Tesafilm, Isolierband oder Schusspflaster.

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Klappmesser taugen nichts

Saturday, July 25, 2009
geschrieben von magnus

Ok, vielleicht eine etwas pauschalierende Überschrift, aber meine Erfahrung ist nunmal: Klappmesser sind dem jagdlichen Dauereinsatz nicht gewachsen. Ich habe inzwischen ein Herbertz-Klappmesser, ein Gator von Gerber und ein Folding Field Knife (welches immerhin über 200 Euro kostet) von Kershaw kaputtgemacht, spätestens nach ein paar Jahren waren sie alle hinüber. Manche mögen die Lebensdauer für angemessen halten, wenn ein 60 Euro Messer fünf oder meinetwegen auch zehn Jahre hält, aufs Jahr umgelegt ist das natürlich auch nicht viel, aber Messer mit feststehender Klinge sind ja auch nicht teuer und halten ewig.

In der vergangenen Woche habe ich beim Aufbrechen eines älteren Bockes das Gerber Gator kaputtgemacht. Gerber Gator

Auf den Bildern ist das ersichtlich, oben ist der Griff kaputtgebogen. IMG_3318 Dadurch wird die Klinge nicht mehr zuverlässig offengehalten, wenn man mit Druck versucht das Schloss aufzuhebeln.

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Erkenntnisse der diesjährigen Bockjagdwoche zur Blattzeit

Saturday, July 25, 2009
geschrieben von magnus

Mein Fazit der Bockjagdwoche in Mecklenburg:

1. Ich war wieder sehr erfolgreich, sechs Böcke und einen Frischling bei zehn Ansitzen.

2. Das Geco 10,7g Teilmantelgeschoss im Kaliber 7×64 ist für die Jagd zu weich, es zerplatzt zu stark und reißt unnötig große Löcher.

3. Ich bin bei meinen Ansitzen abends deutlich erfolgreicher als morgens, obwohl ich jeweils gleich häufig ansitze. Dies bestätigt auch mein Jagdtagebuch. In der vergangenen Woche war ich nur an einem Morgen erfolgreich, aber bei jedem Abendansitz.
Über die letzen sechs Jahre gesehen (seit dem führe ich ein elektronisches Jagdtagebuch), habe ich 69 Prozent des von mir bei Ansitz oder Pirsch erlegten Schalenwildes am Abend geschossen und nur 31 Prozent am Morgen. Dieses Phänomen gilt es noch zu ergründen.

4. Es war zu früh für Blattaktivitäten, erst zum Ende der Woche ging die Blattzeit langsam los. An sich nicht erstaunlich, letztes Jahr war aber zur gleichen Zeit schon deutlich mehr los in Sachen Blattzeit.

5. Klappmesser (zumindest alle von mir getesteten) sind dem jagdlichen Dauereinsatz nicht gewachsen. Siehe hier.

6. Die Böcke sind sehr stark dieses Jahr. Wie ich auch schon in anderen Revieren gesehen habe, scheinen die Böcke vergleichsweise kapital zu sein dieses Jahr. In anderen Jahren habe ich nur kleine, dünnstangige Böcke mit geringer Perlung gesehen und geschossen, dieses Jahr schon drei kapitale Böcke erlegt und auch die übrigen waren eher stärkere Böcke, kaum kleine “Krauter”.

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Tarnkleidung

Saturday, July 11, 2009
geschrieben von magnus

Klar, die überwiegende Zahl des von mir erlegten Wildes hätte ich auch in einem rosa Häschenkostüm erlegt. Gerade auf dem Ansitz und bei der Drückjagd spielt die Farbe der Kleidung nur eine untergeordnete Rolle.

Bei der Pirsch aber, die für mich ohnehin die Königsdisziplin der Jagd darstellt, bin ich ein großer Freund von jagdlicher Tarnkleidung geworden und bilde mir ein, dass diese auch zu meinem Erfolg beiträgt.

Jagdliche Tarnbekleidung funktioniert durch die unterschiedliche Farbwahrnehmung von menschlichem und tierischem Auge. Der Mensch kann von violett (=kurzwellig) über blau, grün, gelb und rot (=langwellig) alle Farbschattierungen gut erkennen und unterscheiden. Schalenwild hingegen sieht nur zweifarbig. Der für das Wild am schlechtesten wahrnehmbare Bereich ist der Übergang von grün über gelb zu braun. Rot nimmt es nur in einer Schattierung (hell/dunkel) wahr (Quelle: DJZ). Daher ist orangefarbene Warnkleidung auf Gesellschaftsjagden unschädlich, ist sie mit Tarndruck versehen tarnt sie sogar besser als ein einfarbig dunkelgrüner Lodenmantel.

Ich benutze auch im Sommer dünne Handschuhe sowie einen Gesichtsschleier, so dass meine Hände und das Gesicht nicht als helle Flecken in der Landschaft auffallen. Außerdem verwende ich jagdliche Tarnmuster um meine Konturen aufzubrechen. Gerade beim Anpirschen schon erkannten Wildes kommt es immer wieder vor, dass das Wild eine Bewegung wahrnimmt und in meine Richtung sichert. Bleibe ich dann ganz ruhig stehen, erkennt mich das Wild als Bewegungsseher meistens nicht, weil ich durch die Tarnkleidung mit der Landschaft verschmelze.

Die Amerikaner, von denen diese Muster stammen, jagen im Frühsommer nur Trutwild (welches aber sehr gut gucken kann!). Ansonsten beginnt die Jagd auf Whitetail oder Elk erst im September und erreicht Mitte bis Ende November mit der Brunft der Whitetails ihren Höhepunkt. Daher sind viele der Tarnmuster auf die Jagd im Herbst ausgelegt und bestehen überwiegend aus Braun- und Grautönen. Diese Muster sind daher für die Bockjagd im Mai oder zur Blattzeit, wenn die Vegetation saftig und grün ist, nur bedingt geeignet. Daher verwende ich Muster wie Realtree APG oder Obsession von Mossy Oak, da diese einen relativ hohen Grünanteil haben.

Hier ist eine kleine Galerie um zu zeigen wie effektiv die Tarnmuster sein können. Die Bilder, bei denen der Jäger auf dem Boden sitzt und eine Schrotflinte in der Hand hat, stellen dar wie die Amerikener Truthähne jagen.

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Drückjagdoptik

Thursday, April 30, 2009
geschrieben von magnus

Ich hatte bisher ein Zeiss Z-Point und ein Swarovski 1,5-6×42 Absehen 4 auf meiner BAR. Beides für sich Spitzenoptiken, ich möchte jetzt aber auf meiner neuen Bar Long Trac alles in einem Glas kombinieren,

1. einen Leuchtpunkt zur schnelleren Zielerfassung,
2. die Möglichkeit mit beiden Augen offen zu gucken, also unterer Vergrößerungsbereich maximal 1,25,
3. die Möglichkeit der bis zu sechsfachen Vergrößerung, da ich auch mal an der Feld-Waldkante sitze und auf 100m ein Kitz schiessen können möchte. Da ist mir eine Vergrößerung von 4x zu wenig.

Daher werde ich auf die Long Trac ein Swarovski Z6i 1-6×24 montieren lassen. Das ist nach meiner Recherche das beste (allerdings auch teuerste) Drückjagdglas auf dem Markt.
Wer sich mit einem 1-4×22 begnügen kann, kommt meiner Meinung auch mit dem Meopta Meostar mit K-Dot Absehen aus, das gibt es schon für 700 Euro. In Tests liegt zwar die Lichttransmission mal ein Prozentpünktchen hinter den Premiummarken, aber bei einem ausschliesslich tagsüber genutzen Drückjagdglas spielt das für mich keine entscheidene Rolle. Dafür kostet es nicht mal die Hälfte eines Premiumglases. Ich habe es bisher nur in Jagdgeschäften in der Hand gehabt und noch nicht in der Natur testen können, aber es scheint mir eine echte Alternative zu sein. Es ist neuerdings auch mit Zeiss Schiene erhältlich.

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