Archiv für die Kategorie ‘Ausrüstung’

Klappmesser taugen nichts

Samstag, Juli 25, 2009
geschrieben von magnus

Ok, vielleicht eine etwas pauschalierende Überschrift, aber meine Erfahrung ist nunmal: Klappmesser sind dem jagdlichen Dauereinsatz nicht gewachsen. Ich habe inzwischen ein Herbertz-Klappmesser, ein Gator von Gerber und ein Folding Field Knife (welches immerhin über 200 Euro kostet) von Kershaw kaputtgemacht, spätestens nach ein paar Jahren waren sie alle hinüber. Manche mögen die Lebensdauer für angemessen halten, wenn ein 60 Euro Messer fünf oder meinetwegen auch zehn Jahre hält, aufs Jahr umgelegt ist das natürlich auch nicht viel, aber Messer mit feststehender Klinge sind ja auch nicht teuer und halten ewig.

In der vergangenen Woche habe ich beim Aufbrechen eines älteren Bockes das Gerber Gator kaputtgemacht. Gerber Gator

Auf den Bildern ist das ersichtlich, oben ist der Griff kaputtgebogen. IMG_3318 Dadurch wird die Klinge nicht mehr zuverlässig offengehalten, wenn man mit Druck versucht das Schloss aufzuhebeln.

Erkenntnisse der diesjährigen Bockjagdwoche zur Blattzeit

Samstag, Juli 25, 2009
geschrieben von magnus

Mein Fazit der Bockjagdwoche in Mecklenburg:

1. Ich war wieder sehr erfolgreich, sechs Böcke und einen Frischling bei zehn Ansitzen.

2. Das Geco 10,7g Teilmantelgeschoss im Kaliber 7×64 ist für die Jagd zu weich, es zerplatzt zu stark und reißt unnötig große Löcher.

3. Ich bin bei meinen Ansitzen abends deutlich erfolgreicher als morgens, obwohl ich jeweils gleich häufig ansitze. Dies bestätigt auch mein Jagdtagebuch. In der vergangenen Woche war ich nur an einem Morgen erfolgreich, aber bei jedem Abendansitz.
Über die letzen sechs Jahre gesehen (seit dem führe ich ein elektronisches Jagdtagebuch), habe ich 69 Prozent des von mir bei Ansitz oder Pirsch erlegten Schalenwildes am Abend geschossen und nur 31 Prozent am Morgen. Dieses Phänomen gilt es noch zu ergründen.

4. Es war zu früh für Blattaktivitäten, erst zum Ende der Woche ging die Blattzeit langsam los. An sich nicht erstaunlich, letztes Jahr war aber zur gleichen Zeit schon deutlich mehr los in Sachen Blattzeit.

5. Klappmesser (zumindest alle von mir getesteten) sind dem jagdlichen Dauereinsatz nicht gewachsen. Siehe hier.

6. Die Böcke sind sehr stark dieses Jahr. Wie ich auch schon in anderen Revieren gesehen habe, scheinen die Böcke vergleichsweise kapital zu sein dieses Jahr. In anderen Jahren habe ich nur kleine, dünnstangige Böcke mit geringer Perlung gesehen und geschossen, dieses Jahr schon drei kapitale Böcke erlegt und auch die übrigen waren eher stärkere Böcke, kaum kleine “Krauter”.

Tarnkleidung

Samstag, Juli 11, 2009
geschrieben von magnus

Klar, die überwiegende Zahl des von mir erlegten Wildes hätte ich auch in einem rosa Häschenkostüm erlegt. Gerade auf dem Ansitz und bei der Drückjagd spielt die Farbe der Kleidung nur eine untergeordnete Rolle.

Bei der Pirsch aber, die für mich ohnehin die Königsdisziplin der Jagd darstellt, bin ich ein großer Freund von jagdlicher Tarnkleidung geworden und bilde mir ein, dass diese auch zu meinem Erfolg beiträgt.

Jagdliche Tarnbekleidung funktioniert durch die unterschiedliche Farbwahrnehmung von menschlichem und tierischem Auge. Der Mensch kann von violett (=kurzwellig) über blau, grün, gelb und rot (=langwellig) alle Farbschattierungen gut erkennen und unterscheiden. Schalenwild hingegen sieht nur zweifarbig. Der für das Wild am schlechtesten wahrnehmbare Bereich ist der Übergang von grün über gelb zu braun. Rot nimmt es nur in einer Schattierung (hell/dunkel) wahr (Quelle: DJZ). Daher ist orangefarbene Warnkleidung auf Gesellschaftsjagden unschädlich, ist sie mit Tarndruck versehen tarnt sie sogar besser als ein einfarbig dunkelgrüner Lodenmantel.

Ich benutze auch im Sommer dünne Handschuhe sowie einen Gesichtsschleier, so dass meine Hände und das Gesicht nicht als helle Flecken in der Landschaft auffallen. Außerdem verwende ich jagdliche Tarnmuster um meine Konturen aufzubrechen. Gerade beim Anpirschen schon erkannten Wildes kommt es immer wieder vor, dass das Wild eine Bewegung wahrnimmt und in meine Richtung sichert. Bleibe ich dann ganz ruhig stehen, erkennt mich das Wild als Bewegungsseher meistens nicht, weil ich durch die Tarnkleidung mit der Landschaft verschmelze.

Die Amerikaner, von denen diese Muster stammen, jagen im Frühsommer nur Trutwild (welches aber sehr gut gucken kann!). Ansonsten beginnt die Jagd auf Whitetail oder Elk erst im September und erreicht Mitte bis Ende November mit der Brunft der Whitetails ihren Höhepunkt. Daher sind viele der Tarnmuster auf die Jagd im Herbst ausgelegt und bestehen überwiegend aus Braun- und Grautönen. Diese Muster sind daher für die Bockjagd im Mai oder zur Blattzeit, wenn die Vegetation saftig und grün ist, nur bedingt geeignet. Daher verwende ich Muster wie Realtree APG oder Obsession von Mossy Oak, da diese einen relativ hohen Grünanteil haben. Notfalls gehen aber auch erstmal Bundeswehr Flecktarn Klamotten aus dem Army Shop.

Hier ist eine kleine Galerie um zu zeigen wie effektiv die Tarnmuster sein können. Die Bilder, bei denen der Jäger auf dem Boden sitzt und eine Schrotflinte in der Hand hat, stellen dar wie die Amerikener Truthähne jagen.

Drückjagdoptik

Donnerstag, April 30, 2009
geschrieben von magnus

Ich hatte bisher ein Zeiss Z-Point und ein Swarovski 1,5-6×42 Absehen 4 auf meiner BAR. Beides für sich Spitzenoptiken, ich möchte jetzt aber auf meiner neuen Bar Long Trac ein reines Drückjagdglas mit

1. einem Leuchtpunkt zur schnelleren Zielerfassung,
2. der Möglichkeit mit beiden Augen offen zu gucken, also unterer Vergrößerungsbereich maximal 1,25.

Daher werde ich auf die Long Trac ein 1-4×22 Meopta Meostar mit K-Dot Absehen montieren lassen, das gibt es schon für 700 Euro. In Tests liegt zwar die Lichttransmission mal ein Prozentpünktchen hinter den Premiummarken, aber bei einem ausschliesslich tagsüber genutzen Drückjagdglas spielt das für mich keine entscheidene Rolle. Dafür kostet es nicht mal die Hälfte eines Premiumglases. Es ist neuerdings auch mit Zeiss Schiene erhältlich.

Selbstladebüchse Browning Bar Long Trac

Montag, April 13, 2009
geschrieben von magnus

Ich habe mir kürzlich als Drückjagdwaffe eine Browning (FN) Bar Long Trac im Kaliber .30-06 mit Gelan Handspannung für die Drückjagd zugelegt, da ich zu dem Schluss gekommen bin, dass diese als Drückjagdwaffe das Optimum für mich darstellt. Da ich mir darüber recht viele Gedanken gemacht hatte, will ich die Entscheidung kurz erläutern.

Mir ist klar das es unter Waidmännern erhebliche Vorbehalte gegenüber Selbstladebüchsen gibt. Wer mit einer solchen bei einer Drückjagd erscheint, wird schnell als unwaidmännischer Schiesser dargestellt. Dies halte ich jedoch für Unsinn. Unwaidmännisch kann immer nur der Schütze sein, drei Schuss in schneller Folge parat zu haben, kann alleine nichts Schlechtes sein. Es erscheint mir deutlich waidmännischer, mit einer Selbstladebüchse noch schnell einen dritten Schuss auf eine kranke Sau abgeben zu können, bevor diese das schützende Dickicht erreicht, als mit einer Doppelbüchse, bei der es erheblich länger dauert, bis man einen dritten Schuss geladen hat, die kranke Sau davonkommen zu lassen. Daher stellen für mich Selbstladebüchsen das Optimum in Sachen Drückjagdwaffe dar.

Vorher hatte ich eine BAR I in .300 Win Mag. An der hat mich jedoch gestört, dass
1. der Verschluss nur offen gehalten werden konnte, wenn der letzte Schuss raus war und das leere Magazin ihn blockierte,
2. das Magazin nur herausschwenkbar war (bzw. dann auch komplett entnehmbar, aber eben kein Steckmagazin)
3. die Hülsen manchmal (bei höherem Verschmutzungsgrad der Waffe) nicht komplett ausgeworfen wurden, sondern mit dem hinteren Teil zwischen Verschluss und Auswurffenster festklemmten.

BrandenburgSauenDrückjagdstand

Die Bar Long Trac hat einen Verschlussfang und ein Steckmagazin, was ein Magazinwechsel/Nachladen gegenüber einem Schwenkmagazin erleichtert. Die Bar II hat auch den Verschlussfang, aber noch das Schwenkmagazin, es gibt aber auch ein Umrüstkit auf Steckmagazin.

Die Bar ist eine der bewährtesten und meistverkauften SLBs der Welt.

Kaliber
An sich ist mir die .300 Win Mag lieber als die .30-06, weil sie deutlich rasanter ist und ich mir damit weniger Gedanken über den Vorhaltewinkel machen muss. Der Vorteil der .30-06 liegt allerdings darin, dass sie
1. keinen Gürtel hat (das Auswurfproblem soll wohl vor allem bei Gürtelhülsen aufgrund der Hecklastigkeit auftreten),
2. billigere Übungsmunition verfügbar ist (für die .300 Win Mag gibt es kaum Munition unter 35 Euro, für die .30-06 gibt es Cineshot für 15 Euro),
3. weniger unter der kurzen Lauflänge von 51 cm “leidet”.

Die 9,3×62 wäre grundsätzlich auch eine interessante Alternative, sie hat keinen Gürtel, kommt mit dem kurzen Lauf gut zurecht, ist aber langsamer als die .30-06 und die Munition teurer. Aber immerhin ist Cineshot verfügbar, wenngleich auch nicht ganz so günstig wie für die .30-06.

Desweiteren erhoffe ich mir auch eine höhere Wildbretschonung vom Kaliberwechsel. Die .300 WinMag ist so stark, dass das eine oder andere Kitz mit der Erlegung auch schon aufgebrochen war. Dies ist aber natürlich vor allem eine Frage des Geschosses, nicht des Kalibers. Teilmantelgeschosse auf schwaches Rehwild sind sicher nicht optimal, bei der neuen Waffe werde ich das recht harte Kupferjagdgeschoss von Möller verwenden.

Handspannung
Neben der Sauer 303 gibt es meines Wissens nach keine weitere SLB mit Handspannung. Die Sauer 303 war mir zu teuer, selbst wenn die Magazine funktionieren würden, was derzeit noch nicht der Fall ist. Dennoch wollte ich gerne eine SLB mit Handspannung haben. Dies liegt daran, dass ich die Waffe auch mal als Durchgehschütze oder auf der Pirsch verwenden möchte und die Bar normalerweise nur eine nicht sehr vertrauenserweckende Druckknopfsicherung im Abzugsbügel hat. Nur mit dieser gesichert möchte ich nicht mit einer geladenen Waffe auf der Schulter rumlaufen, wenn man sie unterlädt hat man aber nur noch einen Schuss in Reserve, daher habe ich mir die Bar mit Gelan Handspannung gekauft, so kann ich sie dreischüssig sicher führen. Ich glaube die Bar mit Handspannung wurde in Deutschland nur von Frankonia vertrieben, auf dem Gebrauchtmarkt ist sie jedenfalls sehr selten, man kann die Handspannung aber auch nachrüsten.
Wenn man die SLB nur auf dem Stand lädt, sichert und in die Ecke stellt, braucht man natürlich keine Handspannung, wenn man die Waffe wie ich auch mal auf der Schulter mit sich rumtragen möchte ist das aber eine sehr beruhigende Zusatzfunktion.

Nachtrag: Der Wild und Hund 21/2009 lag ein Sonderdruck mit einem Vergleichstest von neun Selbstladebüchsen bei.

Beinahe unbeabsichtigte Schussabgabe

Donnerstag, Dezember 11, 2008
geschrieben von magnus

Heute will darüber berichten, wie ich aus meiner Jagdbüchse beinahe einen unbeabsichtigten Schuss abgegeben hätte, was durchaus zu einem Jagdunfall hätte führen können. Ich war auf der Pirsch nach einem passenden Rehbock, als ich plötzlich rechts vor mir im Bestand Bewegung vernahm. Ein Bock. Der Bock hatte mich zuerst wahrgenommen und war schon am abspringen, jedoch in Richtung des Weges, auf dem ich unterwegs war. Ich blieb wie angewurzelt stehen, nahm meine 98er Repetierbüchse von der Schulter, entsicherte die Flügelsicherung und ging in den Anschlag, da ich hoffte der Bock würde noch einmal auf dem Weg verhoffen. Genauso geschah es auch, wie so oft blieb der Bock noch für eine Sekunde auf der Mitte des Weges stehen und sicherte zu mir herüber. Ich war etwa 50 Schritt von ihm entfernt, stach ein, brachte das Absehen 4 hinter dem Blatt zum Stillstand und drückte ab.

Doch außer einem Klicken passierte nichts. Naja, außer dass der Bock, ein geringer Gabler, weiter absprang. Da ich mir plötzlich nicht mehr sicher war, ob ich wirklich eine Patrone in der Kammer oder noch unterladen hatte, hob ich den Kammerstengel und öffnete die Kammer. Im Nachhinein muss ich sagen zum Glück, denn es befand sich sehr wohl eine Patrone in der Kammer. Der Schuss hatte sich nicht gelöst, weil ich die Flügelsicherung in der Eile nicht ganz bis nach links unten geführt hatte, sondern die letzten Millimeter ausgelassen hatte. Dies war kaum sichtbar, daher hatte ich es in der Aufregung nicht bemerkt. Wie ich später feststellte, “hing” der Schuss an diesem letzten Millimeter. Hätte ich nach dem Abdrücken bemerkt, dass die Sicherung nicht vollständig umgelegt ist, und den Flügel komplett nach links unten gedrückt, hätte sich ein Schuss gelöst!! Zum Glück hatte ich den Fehler zunächst woanders vermutet und den Kammerstängel angehoben und somit die Waffe neu gespannt. Sonst wäre der Schuss unkontrolliert losgegangen.

7x64_detail_sicherung

Natürlich ist das ein Bedienfehler, aber gerade in der Eile kann das leicht mal passieren. Diesen Mechanismus konnte ich bei meinen beiden 98ern feststellen, so dass ich vemute, dass es bauartbedingt bei allen 98ern mit Flügelsicherung so sein wird. Seit dem achte ich immer darauf, die Flügelsicherung vollständig umzulegen.

Der extrem lange und gebogene Sicherungsflügel dieser Waffe begünstigte wohl auch diesen Vorfall.

IMG_0378

Damit dies nicht mehr passieren kann und um das Zielfernrohr niedriger montieren zu können, erwäge ich die Umrüstung auf eine Recknagel Secura Dreistellungssicherung oder eine AS.H., Niesser oder Seehuber Handspannung.
Ich werde berichten …

Sitzkissen

Montag, November 10, 2008
geschrieben von magnus

Früher war das Sitzkissen in meinem Jagdrucksack grün, so wie auch der Rest meiner Ausrüstung. Nachdem ich jetzt ein paarmal auf dem Hochsitz vergessen habe, verwende ich jetzt ein rotes oder orangefarbenes Sitzkissen. Dies fällt mir beim Verlassen des Hochsitzes viel eher ins Auge, so dass ich es noch nie vergessen habe. Und sind wir mal ehrlich, das Wild sieht’s eh nicht, die Farbe ist also völlig egal!

Neuerdings verwende ich ein selbstaufblasendes Sitzkissen von Globetrotter, dass nur fünf Euro gekostet hat. Es ist auf der einen Seite orange, auf der anderen blau und funktioniert wie eine Therm-a-Rest Matte. Es lässt sich daher sehr klein zusammenrollen und nimmt im Rucksack kaum Platz weg. Anders als ein Kissen aus Filz saugt es sich auch nicht voll wenn es nass wird.

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Update: Meines gibt es wohl derzeit nicht mehr bei Globetrotter, aber ein sehr ähnliches in hellgrün (Mist, doch wieder grün :-) ), ist hier zu finden.

Der Buttolo Gummiblatter

Montag, August 4, 2008
geschrieben von magnus

Ich benutze seit einigen Jahren bei der Rehbockjagd in der Blattzeit den Buttolo Gummiblatter mit großem Erfolg.

Gerade im Waldrevier bekommt man die Böcke nach meiner Erfahrung selten zu Gesicht, in der Blattzeit sind sie aber sehr aktiv und springen hervorragend aufs “Blatt”, in diesem Fall also auf den Gummiblatter, sofern man ihn richtig einzusetzen weiss.

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Ich blatte meistens nach der dem Buttolo Gummiblatter beiliegenden Empfehlung, allerdings nichts so starr nach der Uhr, wie dort vorgesehen, da mir dies zu unnatürlich erscheint. Für den Kitzfiep werden dort zwei Rufserien mit je fünf Einzelrufen und wechselnder Lautstärke vorgeschlagen. Zwischen den Einzelrufen liegen Rufpausen von zwei bis drei Sekunden, zwischen der Rufserien Beobachtungspausen von ca, 20 – 30 Sekunden. Wichtig ist es, nach dem letzten Blatten noch mindestens eine halbe Stunde auf dem Sitz zu bleiben, da sonst oftmals beim Abbaumen Böcke vertreten werden, die sehr vorsichtig waren und sich nur verhalten genähert haben.

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Ich habe nach Auswertung meines Jagdtagebuches in der Blattzeit am Abend häufiger Erfolg gehabt als in den frühen Morgenstunden. Viele blatten auch am späteren Vormittag oder frühen Nachmittag mit großem Erfolg. Dies habe ich noch nicht ausgiebig genug getestet, um mir hierüber ein Bild machen zu können.

Alles in allem bin ich mit dem Buttolo Gummiblatter sehr zufrieden. Seine Handhabung ist sehr leicht und die Gefahr einen falschen Ton hervorzubringen gering. Das fiepen ist allerdings sehr hoch. Wenn man den vorderen Ball abnimmt, kann man an der darunterliegenden Schraube jedoch die Tonhöhe variieren und so auch den Rickenfiep hervorbringen.