Archiv für die Kategorie ‘News’
Merkel RX Helix – Bilder und Details
Hier sind die ersten Bilder der neuen Repetierbüchse RX Helix von Merkel
Die schnulzigen Pressetexte schreib ich hier jetzt nicht hin, aber ein paar interessante Fakten in Kürze:
- Handspannung
- Take Down System
- lineares Repetieren im Anschlag mit 1:2 Übersetzung
- Laufwechselmöglichkeit
- Gewicht 2,9 Kilogramm
- herausnehmbares Magazin (Kapazität 3 + 1)
- Gesamtlänge 107cm bei 56cm Lauflänge (Magnum 61cm, Short 51cm)
- Integriertes Weaver Profil
- Kaliber: Mini: .222 Rem., 223. Rem.; Standard: .243 Win., 6,5×55 SE, .270 Win., 7×64, .308 Win., .30-06, 8×57 IS, 9,3×62; Magnum: 7mm Rem., .300 Win. Mag.
Verfügbar voraussichtlich ab Oktober 2010 zu Preisen ab € 2.795.
Weitere Informationen gibt es unter http://rx-helix.com.
Zeiss Duralyt
Es sieht so aus als käme bald eine neuen Einstiegsklasse für Zielfernrohre von Zeiss auf den Markt, die “Zeiss Duralyt” Serie.
Die Gläser sollen ab April 2010 lieferbar sein. Die Zielfernrohre haben einen Mittelrohrdurchmesser von 30mm, keine Schiene und verfügen über das Absehen 6 (dünnes Fadenkreuz) in der zweiten Bildebene.
Folgende Modelle sind geplant:
1,2-5×36
695,- Euro
2-8×42
745,- Euro
3-12×50
795,- Euro
Weitere Infos finden sich bei Waffen Lippe.
Jagen abseits aller Wege: In Kanadas Wildnis mit Wasserflugzeug und Zelt
Ich nutze die jagdfreie Zeit um mal wieder mehr zu lesen. So habe ich gerade das Buch “Jagen abseits aller Wege: In Kanadas Wildnis mit Wasserflugzeug und Zelt” von Heinz K. Weigelt gelesen (mit tollen Illustrationen des renommierten Jagdmalers Bernd Pöppelmann).
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist spannend und unterhaltsam geschrieben.
Heinz K. Weigelt ist ein erfahrener Jagdführer und Buschpilot und berichtet von Jagden in Kanada auf Grizzly, Elch und Bergschaf – und von Flugabenteuern, die den Atem stocken lassen.
LJV sucht Musterkläger
Der Landesjagdverband Baden-Württemberg sucht derzeit einen Freiwilligen, der mit ihm gemeinsam eine Musterklage gegen die Rechnungsstellung bei verdachtsunabhängigen Kontrollen von Waffenbesitzer durchficht.
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Baden-Württemberg e.V.
Felix-Dahn-Str. 41
70597 Stuttgart

Merkel RX Helix
Nachdem Blaser mit der R8 vorgelegt hat, bringt jetzt auch Merkel einen neuen Geradezugrepetierer auf den Markt, die RX.Helix.
Hier ist ein Video, auf dem die RX Helix in Aktion zu sehen ist:
Interessant finde ich, dass es sich um ein geschlossenes System handelt, beim Repetieren hinten also nichts herauskommt. Der Repetiervorgang bei der RX Helix findet mit einer Übersetzung statt, so dass der Repetierweg um die Hälfte verkürzt ist.Wie auf dem Video zu sehen ist, kann man damit wirklich sehr schnell nachladen.
Einerseits eine interessante Idee mit der Übersetzung, andererseits ist es doch eigentlich Unsinn, dass man heutzutage überhaupt noch von Hand repetiert, wenn man schnell schiessen will. Ich halte da eine Selbstladebüchse für sinnvoller, auch wenn diese immer noch nicht überall gern gesehen wird. Der Vorteil des Repetierers liegt lediglich in der höheren Magazinkapazität, da diese bei SLBs gesetzlich auf 2 beschränkt ist. Wenn dieses – in meinen Augen unsinnige – Verbot nicht bestünde, gäbe es überhaupt keinen Grund auf der Drückjagd einen Repetierer einzusetzen, da eine SLB immer schneller sein wird. Und auf der Ansitzjagd oder Pirsch muss ich ohnehin selten einen schnellen zweiten Schuss anbringen, da reicht mir auch ein herkömmlicher Repetierer. Und wenn doch ist eine SLB dafür mit passendem Glas im Übrigen auch nicht ungeeignet.
Insofern gilt für mich bei der der Merkel RX Helix (wie auch schon bei der Semprio von Krieghoff) schon aus theoretischer Sicht, ohne sie je in der Hand gehabt zu haben: innovatives und technisch interessantes Prinzip, jedoch ohne praxisrelevante Vorteile.
Sauer ruft Selbstladebüchse S303 zurück
Die Probleme mit der Sauer S303 hören nicht auf. Die Sauer Jagdwaffen GmbH gibt auf ihrer Internetseite bekannt, dass bei 1.454 Sauer Selbstladebüchsen des Models S303 die Schlagbolzen ausgetauscht werden müssen.
Betroffen sind nur Schlagbolzen, die seit Mai 2009 verbaut worden sind. Der Austausch des Schlagbolzens ist kostenlos und kann beim Büchsenmacher vor Ort vorgenommen werden. Nähere Informationen zur Rückrufaktion finden sich hier.
pro legal – Interessengemeinschaft für Waffenbesitz
Eine neue Lobbyorganisation „pro legal – Interessengemeinschaft für Waffenbesitz“ wurde gegründet. Ziel ist die verbandsunabhängige Vereinigung aller vom Waffengesetz betroffenen Bürger, um weitere, unsinnige Verschärfungen des Waffengesetzes zu verhindern. Dies soll erreicht werden durch:
- Einheitliche Vertretung der gemeinsamen Interessen gegenüber der Politik
- Wahrung der Interessen aller Waffenbesitzer, unabhängig von Vereinigungen und Verbänden
- Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz von privatem Waffenbesitz durch seriöse Aufklärung und Berichterstattung
Unter folgender Web-Adresse kann man sich umfassender über die Ziele von und die Menschen hinter Pro Legal informieren:
Auferlegung eines Schießnachweises unzulässig
Mit einer Normenkontrollklage hat sich ein Jäger in Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich gegen die Auferlegung des Schießnachweises gewehrt.
Das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern hat mit am 21.10.2009 verkündeten Urteil das in § 3 Absatz 1 Nr. 7 der Jagdzeitenverordnung M-V für den Fall angeordnete Verbot der Jagdausübung, dass ein Jäger nach Ablegung der Jägerprüfung seine Schießfertigkeit nicht über einen bestimmten Zeitraum aufrechterhält und dies nachweist, für unwirksam erklärt.
In der mündlichen Verhandlung am 14. Oktober 2009 hatte das Gericht zunächst deutlich gemacht, dass die Begründung für die Einführung eines entsprechenden Jagdverbots mit Verordnung vom 14. November 2008, nämlich die Vermeidung von Jagdunfällen, nachvollziehbar und sinnvoll sei. Voraussetzung für die Wirksamkeit der angegriffenen Verordnung sei jedoch, dass das zuständige Ministerium für den Erlass solcher Vorschriften auch hinreichend ermächtigt sei.
Das Gericht ist zu dem Ergebnis gelangt, dass weder das Jagdgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LJagdG M-V) noch das Bundesjagdgesetz (BJagdG) eine Grundlage enthalten, ein solches Jagdverbot im Wege einer Verordnung zu erlassen. Die landes- und bundesrechtlichen Vorschriften stellten eine hinreichende Ermächtigungsgrundlage nur für sachlich begründete Jagdverbote dar. Demgegenüber knüpfe das mit dem Normenkontrollantrag angegriffene Jagdverbot an subjektive Voraussetzungen in der Person des Jägers an, weil es an den Verstoß gegen die dem Jäger auferlegten Erhaltungspflicht seiner Schießfertigkeit anknüpft. Der Erlass solcher subjektiven Verbote seien von der Verordnungsermächtigung des § 22 Abs. 4 LJagdG M-V in Verbindung mit § 19 Abs. 2 BJagdG nicht erfasst.
Elchbulle “Knutschi” ist tot
Der seit Wochen in Nordhessen herumwandernde Elch “Knutschi” ist tot. Pilzsammler hätten den toten Bullen im Reinhardswald bei Kassel entdeckt, teilte das hessische Umweltministerium mit. Die Todesursache ist noch unklar. Allerdings wurde eine umfassende Untersuchung angekündigt. weiterlesen
Nachtrag
Spekulationen um Tod von Elch “Knutschi”
Warum musste “Knutschi” sterben? Kurz nach dem Tod des Elchs ranken sich wilde Spekulationen um die Ursache. Ein Wildbiologe vermutet Stress bei der Einfangaktion, ein Forstamtsmitarbeiter spricht von einer Verletzung. Eine Obduktion soll in der nächsten Woche Klarheit bringen. weiterlesen
Erkenntnisse der diesjährigen Bockjagdwoche zur Blattzeit
Mein Fazit der Bockjagdwoche in Mecklenburg:
1. Ich war wieder sehr erfolgreich, sechs Böcke und einen Frischling bei zehn Ansitzen.
2. Das Geco 10,7g Teilmantelgeschoss im Kaliber 7×64 ist für die Jagd zu weich, es zerplatzt zu stark und reißt unnötig große Löcher.
3. Ich bin bei meinen Ansitzen abends deutlich erfolgreicher als morgens, obwohl ich jeweils gleich häufig ansitze. Dies bestätigt auch mein Jagdtagebuch. In der vergangenen Woche war ich nur an einem Morgen erfolgreich, aber bei jedem Abendansitz.
Über die letzen sechs Jahre gesehen (seit dem führe ich ein elektronisches Jagdtagebuch), habe ich 69 Prozent des von mir bei Ansitz oder Pirsch erlegten Schalenwildes am Abend geschossen und nur 31 Prozent am Morgen. Dieses Phänomen gilt es noch zu ergründen.
4. Es war zu früh für Blattaktivitäten, erst zum Ende der Woche ging die Blattzeit langsam los. An sich nicht erstaunlich, letztes Jahr war aber zur gleichen Zeit schon deutlich mehr los in Sachen Blattzeit.
5. Klappmesser (zumindest alle von mir getesteten) sind dem jagdlichen Dauereinsatz nicht gewachsen. Siehe hier.
6. Die Böcke sind sehr stark dieses Jahr. Wie ich auch schon in anderen Revieren gesehen habe, scheinen die Böcke vergleichsweise kapital zu sein dieses Jahr. In anderen Jahren habe ich nur kleine, dünnstangige Böcke mit geringer Perlung gesehen und geschossen, dieses Jahr schon drei kapitale Böcke erlegt und auch die übrigen waren eher stärkere Böcke, kaum kleine “Krauter”.



