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Merkel RX Helix

Friday, January 22, 2010
geschrieben von magnus

Nachdem Blaser mit der R8 vorgelegt hat, bringt jetzt auch Merkel einen neuen Geradezugrepetierer auf den Markt, die RX.Helix.

Hier ist ein Video, auf dem die RX Helix in Aktion zu sehen ist:

YouTube Preview Image

Interessant finde ich, dass es sich um ein geschlossenes System handelt, beim Repetieren hinten also nichts herauskommt. Der Repetiervorgang bei der RX Helix findet mit einer Übersetzung statt, so dass der Repetierweg um die Hälfte verkürzt ist.Wie auf dem Video zu sehen ist, kann man damit wirklich sehr schnell nachladen.

Einerseits eine interessante Idee mit der Übersetzung, andererseits ist es doch eigentlich Unsinn, dass man heutzutage überhaupt noch von Hand repetiert, wenn man schnell schiessen will. Ich halte da eine Selbstladebüchse für sinnvoller, auch wenn diese immer noch nicht überall gern gesehen wird. Der Vorteil des Repetierers liegt lediglich in der höheren Magazinkapazität, da diese bei SLBs gesetzlich auf 2 beschränkt ist. Wenn dieses – in meinen Augen unsinnige – Verbot nicht bestünde, gäbe es überhaupt keinen Grund auf der Drückjagd einen Repetierer einzusetzen, da eine SLB immer schneller sein wird. Und auf der Ansitzjagd oder Pirsch muss ich ohnehin selten einen schnellen zweiten Schuss anbringen, da reicht mir auch ein herkömmlicher Repetierer. Und wenn doch ist eine SLB dafür mit passendem Glas im Übrigen auch nicht ungeeignet.

Insofern gilt für mich bei der der Merkel RX Helix (wie auch schon bei der Semprio von Krieghoff) schon aus theoretischer Sicht, ohne sie je in der Hand gehabt zu haben: innovatives und technisch interessantes Prinzip, jedoch ohne praxisrelevante Vorteile.

Sauer ruft Selbstladebüchse S303 zurück

Monday, December 7, 2009
geschrieben von magnus

Die Probleme mit der Sauer S303 hören nicht auf. Die Sauer Jagdwaffen GmbH gibt auf ihrer Internetseite bekannt, dass bei 1.454 Sauer Selbstladebüchsen des Models S303 die Schlagbolzen ausgetauscht werden müssen.

Betroffen sind nur Schlagbolzen, die seit Mai 2009 verbaut worden sind. Der Austausch des Schlagbolzens ist kostenlos und kann beim Büchsenmacher vor Ort vorgenommen werden. Nähere Informationen zur Rückrufaktion finden sich hier.

pro legal – Interessengemeinschaft für Waffenbesitz

Wednesday, December 2, 2009
geschrieben von magnus

Eine neue Lobbyorganisation „pro legal – Interessengemeinschaft für Waffenbesitz“ wurde gegründet. Ziel ist die verbandsunabhängige Vereinigung aller vom Waffengesetz betroffenen Bürger, um weitere, unsinnige Verschärfungen des Waffengesetzes zu verhindern. Dies soll erreicht werden durch:

  • Einheitliche Vertretung der gemeinsamen Interessen gegenüber der Politik
  • Wahrung der Interessen aller Waffenbesitzer, unabhängig von Vereinigungen und Verbänden
  • Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz von privatem Waffenbesitz durch seriöse Aufklärung und Berichterstattung

Unter folgender Web-Adresse kann man sich umfassender über die Ziele von und die Menschen hinter Pro Legal informieren:

http://www.pro-legal.de

Auferlegung eines Schießnachweises unzulässig

Wednesday, November 4, 2009
geschrieben von magnus

Mit einer Normenkontrollklage hat sich ein Jäger in Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich gegen die Auferlegung des Schießnachweises gewehrt.

Das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern hat mit am 21.10.2009 verkündeten Urteil das in § 3 Absatz 1 Nr. 7 der Jagdzeitenverordnung M-V für den Fall angeordnete Verbot der Jagdausübung, dass ein Jäger nach Ablegung der Jägerprüfung seine Schießfertigkeit nicht über einen bestimmten Zeitraum aufrechterhält und dies nachweist, für unwirksam erklärt.

In der mündlichen Verhandlung am 14. Oktober 2009 hatte das Gericht zunächst deutlich gemacht, dass die Begründung für die Einführung eines entsprechenden Jagdverbots mit Verordnung vom 14. November 2008, nämlich die Vermeidung von Jagdunfällen, nachvollziehbar und sinnvoll sei. Voraussetzung für die Wirksamkeit der angegriffenen Verordnung sei jedoch, dass das zuständige Ministerium für den Erlass solcher Vorschriften auch hinreichend ermächtigt sei.

Das Gericht ist zu dem Ergebnis gelangt, dass weder das Jagdgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LJagdG M-V) noch das Bundesjagdgesetz (BJagdG) eine Grundlage enthalten, ein solches Jagdverbot im Wege einer Verordnung zu erlassen. Die landes- und bundesrechtlichen Vorschriften stellten eine hinreichende Ermächtigungsgrundlage nur für sachlich begründete Jagdverbote dar. Demgegenüber knüpfe das mit dem Normenkontrollantrag angegriffene Jagdverbot an subjektive Voraussetzungen in der Person des Jägers an, weil es an den Verstoß gegen die dem Jäger auferlegten Erhaltungspflicht seiner Schießfertigkeit anknüpft. Der Erlass solcher subjektiven Verbote seien von der Verordnungsermächtigung des § 22 Abs. 4 LJagdG M-V in Verbindung mit § 19 Abs. 2 BJagdG nicht erfasst.

Elchbulle “Knutschi” ist tot

Saturday, October 3, 2009
geschrieben von magnus

Der seit Wochen in Nordhessen herumwandernde Elch “Knutschi” ist tot. Pilzsammler hätten den toten Bullen im Reinhardswald bei Kassel entdeckt, teilte das hessische Umweltministerium mit. Die Todesursache ist noch unklar. Allerdings wurde eine umfassende Untersuchung angekündigt. weiterlesen

Nachtrag
Spekulationen um Tod von Elch “Knutschi”
Warum musste “Knutschi” sterben? Kurz nach dem Tod des Elchs ranken sich wilde Spekulationen um die Ursache. Ein Wildbiologe vermutet Stress bei der Einfangaktion, ein Forstamtsmitarbeiter spricht von einer Verletzung. Eine Obduktion soll in der nächsten Woche Klarheit bringen.  weiterlesen

Zeitschriftenartikel zur Blattjagd

Monday, July 13, 2009
geschrieben von magnus

Ich habe zur Vorbereitung auf die nahende Blattzeit hierzu ein paar interessante Artikel aus den Jagdzeitschriften der letzten Jahre zusammengetragen:

Hubert Demmel lieferte in Wild und Hund 14/2006 eine Blattjagdrückblende in “Überraschungen im letzten Licht“. Burkhard Winsmann-Steins ging im gleichen Heft in “Blattjagd-Konzerte” der Frage nach, wie oft man blatten sollte.

Ein Bericht über die Blattjagd 2007 im DJZ Testrevier ist zu finden in dem Artikel “Aufs Blatt gesprungen“.

Kurzweilige Blattjagderlebnisse der WuH Redakteure sind im Artikel wenn “wilde Hunde” blatten aus Wild und Hund 14/2007 zu lesen. Einen Test verschiedener Blatter auf dem Markt liefert der Artikel “Verlockende Angebote” aus der selben Ausgabe.

Hier findet sich ein Artikel von Klaus Demmel zur Frage wo, wann und wie man blattet: “Den Roten locken“.

Waffendiebstahl aus Ordnungsamt hat Nachspiel

Sunday, July 12, 2009
geschrieben von magnus

Wie die DJZ berichtet, hat der Waffendiebstahl aus dem Ordnungsamt in Crailsheim noch ein juristisches Nachspiel.

Gegen den zurückgetretenen Oberbürgermeister Andreas Raab und weitere Mitarbeiter der Kreisverwaltung wurden etliche Strafanzeigen erstattet, da aus dem Rathaus des baden-württembergischen Ortes insgesamt elf Pistolen samt dazugehöriger Munition gestohlen wurden.

Gegen Mitarbeiter der Kreisverwaltung in Crailsheim wurden etliche Anzeigen erstattet, da aus dem Rathaus des baden-württembergischen Ortes insgesamt elf Pistolen samt dazugehöriger Munition gestohlen wurden.

Bislang gingen allein über die Internet-Wache der Polizei Baden-Württembergs 21 Strafanzeigen gegen den zurückgetretenen Oberbürgermeister Andreas Raab und weitere Beamte ein.

Bundesrat stimmt verschärftem Waffenrecht zu

Friday, July 10, 2009
geschrieben von magnus

Das als Reaktion auf den Amoklauf von Winnenden verschärfte Waffenrecht kann in Kraft treten. Der Bundesrat stimmte der Gesetzesänderung zu.

Kritiker halten die Verschärfungen für unzureichend und in einer Entschließung forderten die Länder, das sportliche Schießen mit großkalibrigen Waffen zu überprüfen.

Ein ursprünglich von der SPD vorgesehenes Verbot war im Lauf der Gesetzesberatungen entfallen, die von einem erheblichen Druck der Waffenlobby begleitet wurden.

Um das neue Waffenrecht noch vor der Sommerpause beschließen zu können, waren die neuen Bestimmungen an eine Änderungen des Sprengstoffgesetzes angehängt worden.

Inhalt der Neuregelungen:

  • Nach dem neuen Recht müssen Waffenbesitzer in Deutschland künftig mit verdachtsunabhängigen Kontrollen rechnen.
  • Zudem drohen ihnen härtere Strafen als bisher, wenn sie ihre Schusswaffen nicht vorschriftsmäßig aufbewahren.
  • Für Besitzer von illegalen Waffen wird eine bis Jahresende befristete Amnestieregelung eingeführt, damit sie ihre Waffen zurückgeben können, ohne eine Strafe befürchten zu müssen.
  • Zudem soll bis 2012 ein nationales Waffenregister aufgebaut werden. Derzeit gibt es rund 570 Waffenerlaubnisbehörden in Deutschland.
  • Die Altersgrenze, ab der Jugendliche mit Großkaliber-Waffen schießen dürfen, steigt von 14 auf 18 Jahre.

Ferner wird das Bundesinnenministerium ermächtigt, per Verordnung zusätzliche technische Sicherungssysteme für Waffen und Munition vorzuschreiben.
Das ursprüngliche geplante Verbot des Paintball-Spiels, bei dem sich Erwachsene mit Farbkugeln beschießen, war aus dem Gesetzentwurf wieder gestrichen worden.

In einer Entschließung fordert der Bundesrat, IPSC-Schießen zu verbieten. Sportordnungen, die dies erlaubten, sollten widerrufen werden.

Quelle: dpa

Waffenrecht wird noch strenger

Thursday, June 18, 2009
geschrieben von magnus

Der Bundestag hat ein Gesetz beschlossen, das die Bundesregierung als Reaktion auf den Amoklauf eines Schülers im baden-württembergischen Winnenden erarbeitet hatte.

Inhalte des Gesetzes sind unter anderem:

- Die Altersgrenze für das Schießen mit großkalibrigen Waffen auf 18 Jahre anheben.

- Kontrollieren, ob Waffen und Munition sicher aufbewahrt werden. Unter anderem sollen Behörden die sichere Aufbewahrung von erlaubnispflichtigen Schusswaffen, Munition oder verbotenen Waffen prüfen können – auch ohne einen Verdacht.

- Bestimmungen für die Aufbewahrung und Sicherung von Waffen an den Stand der Technik anpassen. Das wird zu zusätzlichen Anforderungen führen: Das Bundesinnenministerium erhält die Ermächtigung, dazu Verordnungen zu erlassen. So kann in Zukunft beispielsweise eine Aufbewahrung mit mechanischen, elektronischen oder biometrischen Sicherungssystemen geregelt werden.

- Bis 2012 alle Waffen in Deutschland in einem einzigen zentralen elektronischen Register erfassen.

Der Bundesrat muss dem Gesetz nun noch zustimmen.