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Schloss aufbrechen
Auch wenn heuzutage oftmals empfohlen wird zu ringeln, das Schloss also beim Aufbrechen noch nicht zu öffnen, um ein Austrocknen der Keulen zu verhindern, ziehe ich es vor immer noch vor, das Schloss gleich aufzubrechen.
Bei Rehwild – gerade jüngerem – geht das natürlich mit dem Jagdmesser (es sein denn es bricht kaputt, wie es mir bei Klappmessern schon ein paar mal passiert ist). Je größer und älter das Stück jedoch ist, desto schwerer fällt das Öffnen des Schlosses mit dem Messer.
Auf Drückjagden habe ich daher manchmal eine kleine Axt dabei um auch das Schloss von größerem Schalenwild aufbrechen zu können. Hierfür verwende ich eine Axt von Gerber. Sie ist nicht zu groß und schwer, aber absolut ausreichend um auch das Schloss eines großen Stückes Schwarz- oder Rotwildes knacken zu können. Das geht mit wenigen Hieben, wenn man nicht gerade danebenhackt, was gerade bei schlechten Lichtverhältnissen schon mal vorkommt. Sie hat einen gummierten Griff, so dass sie nicht aus der Hand rutscht. Für die Pirsch ist mir die Axt zu schwer, bei der Drückjagd muss ich jedoch meist nicht weit laufen, da macht das bisschen Mehrgewicht nichts aus. Außerdem hat sie noch ein kleines Backup-Messer im Griff, so etwas gefällt mir!
Gute Erfahrungen habe ich auch mit speziellen Aufbrechsägen gemacht, die einen T-förmigen Griff haben und darunter ein kurzes Sägeblatt, welches mit einem stumpfen Ende begrenzt wird, damit man nicht im Fleisch hängen bleibt.
Ich habe bisher zwei Fabrikate von Aufbrechsägen getestet, die Sagen Saw und die Gerber E-Z Saw.
Die Sagen Saw ist leider nicht rostfrei, so dass das Sägeblatt recht schnell rostet. Besser gefällt mir die Gerber, sie liegt bequemer in der Hand, die Sägezahnung ist besser und das Sägeblatt ist rostfrei. Und billiger als die Sagen ist sie auch noch.
Morgendliche Beute
Heute morgen saß ich zunächst auf einem Hochsitz am Waldrand an, nachdem dort nichts los war, bin ich dann pirschen gegangen. Nach etwa 20 Minuten, ich war gerade am Waldrand, raschelte es vor mir in den Brombeerbüschen. Ich ging sofort in die Hocke um mich klein und unauffällig zu machen (ich hatte aber natürlich auch Tarnkleidung an …), da kam auch schon eine Bache 10 Meter vor mir aus den Büschen. Hinter ihr etwa ein Dutzend Frischlinge sowie zwei weitere Bachen. Sie zuckelten vor mir den Hang hoch, als ich auf etwa 40 Meter auf einen verhoffenden Frischling zu Schuss kam. Er blieb sofort am Anschuss, zuckte noch etwa 20 Sekunden und war verendet. Es war 6.05h. Der Schuss ging auf dem Blatt rein und 10cm hinter dem Blatt auf der anderen Seite wieder raus.
Nach dem Bergen und Versorgen des Frischlings pirschte ich weiter. Nach einer Dreiviertelstunde konnte ich auf etwa 200 Meter einen Bock ausmachen. Ich sah sofort, dass es sich um einen kapitalen Bock handelte. Er stand im hohen Gras, so dass er schwer zu sehen war. Andererseits konnte er mich so auch schlechter eräugen, so dass ich ihn gut anpirschen konnte und auf eine Entfernung von ca. 90 Meter mein Dreibein hinter einem kleinen Busch aufbauen konnte. Als der Bock breit stand, schoss ich um 07.00h mit der 7×64. Das Teilmantelgeschoss fasste den Bock wieder etwas tief hinten, er lag aber nach 20 Meter Fluchtstrecke. Ein kapitaler Rehbock, ungerader Sechser, mit starker Perlung.
Jagdgelegenheit gesucht
Ich suche Jagdgelegenheiten im norddeutschen Raum.
Dazu zählen für mich in die Bundesländer Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Also im Wesentlichen alles, was in zwei Autostunden von Berlin oder Hamburg erreicht werden kann.

Ich freue mich über jedes Angebot, sei es ein Einzelabschuss, eine Drückjagdeinladung, ein Begehungsschein oder was auch immer.
Ob für den Ansitz an der Kirrung bei Mondschein oder die eine Erntejagd am Mais oder Raps auf Schwarzwild, die Bockjagd, eine Bewegungsjagd oder einfach Ansitz oder Pirsch auf weibliches Rehwild, Damwild, Rotwild, Sauen oder Raubwild, alle Angebote sind willkommen. Ebenso natürlich Niederwildjagden z.B. Treibjagden auf Hasen und Fasanen, Taubenjagd, Ansitz am Enten- und Gänsestrich oder dergleichen.
Waidgerechte Jagd ist für mich selbstverständlich, Wildpretübernahme gerne möglich.
Ich bin am besten über dieses Kontaktformular zu erreichen:
