Posts Tagged ‘Rehwild’

Bewegungsjagd in Mecklenburg-Vorpommern

Sunday, November 29, 2009
geschrieben von magnus

An diesem Wochenende war ich auf einer Ansitzdrückjagd in Mecklenburg-Vorpommern eingeladen. Ich saß auf einer etwa 50 Meter breiten Schneise auf einem offenen Hochsitz. Der Stand sah vielversprechend aus. Leider war dann im Verlauf der Jagd wenig los an meinem Sitz. Bei mir kamen nur ein Rehbock, ein Hund, ein Hase und ein Treiber, allesamt Kreaturen, die nicht gerne auf der Strecke gesehen werden. :lol: So blieb der Lauf meiner .30-06 kalt und ich Schneider.
Die Rehe konnte ich von meinem Hochsitz aus draußen im Feld (außerhalb der Reviergrenze) beobachten, wie sie sich von der Knallerei im Wald in sicherem Abstand hielten. So hätte ich es auch gemacht, schlaue Rehe!
Es lagen insgesamt 32 Stück Wild: ein Damtier, 16 Sauen, 14 Rehe und ein Fuchs.

Erste Drückjagd des Jagdjahres

Tuesday, November 10, 2009
geschrieben von magnus

Ich war neulich auf meiner ersten Drückjagd der Saison beim Forst Brandenburg. Leider ohne Erfolg. Dabei wollte ich doch meine Browning Bar Long Trac gerne mal einsetzen, die zwar immer noch kein Drückjagdglas hat, sondern immer noch das alte Swarovski 1,5-6×42, aber die ich inzwischen auf das 8g KJG in .30-06 eingeschossen habe.

Es lagen überhaupt nur fünf Stück Wild auf der Strecke, zwar ein Hirsch (ungerader Zehner), aber nur eine Sau und drei Stück Rehwild. Für 50 Schützen nicht gerade berauschend viel.

Ein Rudel Rotwild von etwa zwölf Stück kam zwar auch bei mir, aber auf 100 Meter Entfernung kann man in dem Stangenholz schon lange nicht mehr auf bewegte Ziele schiessen, weil sich die Bäume so hintereinader verschieben, dass kaum noch Lücken vorhanden sind. Zwar wurden ein paar schmale Schussschneisen geschlagen, aber das Wild überfällt diese Schneisen so schnell, dass an schiessen nicht zu denken ist.

Überhaupt ist man nach ein paar Stunden auf dem Hochsitz kurz davor, von den eintönigen Kiefernbeständen Depressionen zu bekommen! Da lob ich mir doch einen ausgewogenen Mischwald!

Beste Böcke 2009

Friday, October 9, 2009
geschrieben von magnus

Nachdem die Bockjagd 2009 jetzt vorbei ist, hab ich hier noch mal meine drei besten Böcke dieses Jahres auf Gehörnbretter aufgesetzt fotografiert.

Hier erstmal alle drei zusammen:
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Dann noch mal einzeln von links nach rechts, zunächst also der ungerade Sechser, der zu meiner morgendlichen Beute im Juli wurde:
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Dann der Sechser aus dem Beitrag Das fängt ja gut an! zur Blattzeit:
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Und last but not least der Achter aus dem Mai:
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Bei “nur” elf Böcken insgesamt, die ich dieses Jahr geschossen habe, ist das doch eine beachtliche Ausbeute an kapitalen Trophäen!

Krankes Schmalreh

Monday, September 21, 2009
geschrieben von magnus

Am Samstag Abend hatte ich mal wieder schon auf dem Weg zum Ansitz Erfolg. Der Pirschpfad zum Hochsitz führt etwa 300 Meter durch den Bestand, dann kommt man auf eine Wiese an deren Rand man noch etwa 50 Meter entlanggeht zum Hochsitz. Doch so weit kam ich diesmal garnicht. Als ich an den Waldrand kam, sah ich direkt ausserhalb des Bestandes, nur etwa 40 Meter vor mir, ein Schmalreh in der Sonne äsen. Es hatte wohl das Rascheln des trocknen Laubes vernommen, dass ich beim Gehen verursacht hatte, denn es sicherte zu mir zurück. Ich blieb regungslos stehen. Da das Schmalreh in der Sonne stand und ich im Schatten und da ich natürlich Realtree-Tarnkleidung trug, konnte es mich wohl nicht sehen. Der Wind stand auch günstig von links, so dass es nach ein paar Minuten weiteräste und ich mich bis zur letzten Eiche am Waldrand vorschleichen konnte.

An die Eiche angebackt wartete ich nun darauf, dass das Schmalreh sich breit stellte, denn einen texanischen Herzschuss spitz von hinten durch das Weidloch wollte ich nicht anbringen. Das Stück zog langsam weiter nach vorne, ohne mir jemals die Breitseite zu zeigen. Ich versuchte selbst ein paar Schritt zur Seite zu gehen und an einem großen Stein schräg vor mir anzubacken, doch das Rascheln der Blätter war zu laut und das Schmalreh sicherte schon wieder zu mir zurück, so dass ich zurück zur Eiche kam, weil mir das Risiko, dass es mich wahrnimmt und abspringt, zu groß war.

Irgendwann, nach dem ich mehrere Minuten im Anschlag gewartet hatte, machte das Stück mit den Vorderläufen einen kleinen Schritt nach rechts, so dass ich spitz von hinten hinter das Blatt schiessen konnte.

Das Stück machte auf der Stelle “down”. Der Einschuss des 19g TUG Geschosses aus der 9,3×62 saß rechts hinter dem Blatt und der Ausschuss vorne links neben dem Stich.
Das Stück war sehr abgekommen, man konnte die eingefallenen Flanken sehen, die Wirbelsäule stand deutlich hervor und der Spiegel war ganz verschmutzt. Insofern ein guter Hegeabschuss!

Bock mit Laufschuss

Monday, September 21, 2009
geschrieben von magnus

Am Sonntag morgen konnte ich noch einen Jährlingsbock erlegen. Er stand mit einem Schmalreh mitten auf dem abgeernteten Acker. Warum ist mir nicht klar, an den Knicks oder am Waldrand gibt es doch viel mehr Äsung! Aber mir sollte es recht sein. Ich pirschte zum nahegelegensten Hochsitz, einer Drückjagdleiter und kletterte vorsichtig rauf.

Als der Bock breit stand schoss ich auf etwa 150 Meter mit der 9,3×62. Leider traf ich den Bock zu tief, das Geschoss kratzte nur die Unterseite des Wildkörpers an und durchschlug den Vorderlauf auf der gegenüberliegenden Seite. Der Bock zeichnete deutlich und sprang etwa 50 Meter ab, deutlich humpelnd. Dann tat er sich, immer noch mitten auf dem Acker, nieder. Da er recht flach im Acker lag, den Träger jedoch aufrecht hielt, entschloss ich mich zum Schuss auf den Träger auf etwa 200 Meter.

Ich verschaffte mir eine gute Auflage, zielte in aller Ruhe und schoss. Da die auf die GEE von 155m eingeschossene Waffe mit RWS Werksmunition mit 19g TUG Geschoss laut Patronenschachtel auf diese Distanz 8,5 cm verliert, hielt ich entsprechend hoch an. Es staubte gewaltig, der Bock rührte sich jedoch nicht. Hatte ich vorbeigeschossen? Um ein größeres Ziel zu haben entschloss ich mich zum Schuss auf den Wildkörper, auch wenn davon nicht viel zu sehen war. So hielt ich an der oberen Rückenlinie an und schoss. Treffer! Der Bock schlegelte noch ein paar mal und war verendet.

Wie auf den Bildern zu sehen ist, traf der zweite Schuss durchaus, war jedoch ein reiner Fleischtreffer auf dem Träger. Zwei Zentimeter tiefer und der Schuss wäre sofort tötlich gewesen, so jedoch zeigte er keine erkennbare Wirkung. Da sieht man wie nahe Erfolg und Misserfolg bei Trägerschüssen beisammen liegen. Deshalb predigt Lutz Möller, Trägerschüsse nur von vorne oder hinten anzutragen, niemals von der Seite. Recht hat er! Nur hatte ich diese Wahl nicht, da das Stück sich nunmal breit im Wundbett niedergetan hatte.

Erkenntnisse der diesjährigen Bockjagdwoche zur Blattzeit

Saturday, July 25, 2009
geschrieben von magnus

Mein Fazit der Bockjagdwoche in Mecklenburg:

1. Ich war wieder sehr erfolgreich, sechs Böcke und einen Frischling bei zehn Ansitzen.

2. Das Geco 10,7g Teilmantelgeschoss im Kaliber 7×64 ist für die Jagd zu weich, es zerplatzt zu stark und reißt unnötig große Löcher.

3. Ich bin bei meinen Ansitzen abends deutlich erfolgreicher als morgens, obwohl ich jeweils gleich häufig ansitze. Dies bestätigt auch mein Jagdtagebuch. In der vergangenen Woche war ich nur an einem Morgen erfolgreich, aber bei jedem Abendansitz.
Über die letzen sechs Jahre gesehen (seit dem führe ich ein elektronisches Jagdtagebuch), habe ich 69 Prozent des von mir bei Ansitz oder Pirsch erlegten Schalenwildes am Abend geschossen und nur 31 Prozent am Morgen. Dieses Phänomen gilt es noch zu ergründen.

4. Es war zu früh für Blattaktivitäten, erst zum Ende der Woche ging die Blattzeit langsam los. An sich nicht erstaunlich, letztes Jahr war aber zur gleichen Zeit schon deutlich mehr los in Sachen Blattzeit.

5. Klappmesser (zumindest alle von mir getesteten) sind dem jagdlichen Dauereinsatz nicht gewachsen. Siehe hier.

6. Die Böcke sind sehr stark dieses Jahr. Wie ich auch schon in anderen Revieren gesehen habe, scheinen die Böcke vergleichsweise kapital zu sein dieses Jahr. In anderen Jahren habe ich nur kleine, dünnstangige Böcke mit geringer Perlung gesehen und geschossen, dieses Jahr schon drei kapitale Böcke erlegt und auch die übrigen waren eher stärkere Böcke, kaum kleine “Krauter”.

Nach einem Jahr …

Friday, July 24, 2009
geschrieben von magnus

Auf den Tag genau ein Jahr, nachdem ich am selben Ort schon einen Bock geschossen hatte, konnte ich gestern abend von der Kanzel im Buchenaltholz wieder einen Bock erlegen. Ich ging um halb acht in strömendem Regen auf den Sitz. Ich hatte ihn ehrlich gesagt vor allem gewählt, weil er besonders wasserdicht ist. Und ich erhoffte mir, dass es unter dem Blätterdach der hohen Buchen trockener sein würde als auf den Schneisen und ich daher dort eher Wild in Anblick bekommen würde. Ich sollte Recht bekommen.

Ich saß gerade erst 20 Minuten, da sah ich in einer Entfernung von gut 100m den Bock Richtung Feldkante ziehen. Schnell nahm ich den Hubertus Fiepblatter in den Mund und blies hinein in der Absicht einen Schmalrehfiep zu erzeugen. Ein paar äußerst schiefe Töne kamen heraus. Das Problem habe ich häufiger, dass die ersten Töne aus diesem Blatter total schief klingen. Das ändert sich manchmal von alleine, manchmal auch erst nach Verstellen der kleinen Stellschraube. Alles in allem kein sehr zufriedenstellender Blatter.
Das dachte wohl auch der Bock, erst blieb er stehen und lauschte, dann sprang er plötzlich ab in Richtung Feld. Dachte ich. Wie ich dann sah, jagte er einen Konkurrenten davon, einen jungen Bock, den ich garnicht bemerkt htte. Danach kam er zielstrebig auf mich zu. Er hatte sich durch die schiefen Töne wohl doch nicht abschrecken lassen. Auf etwa 40 Meter blieb er stehen, allerdings das Blatt durch einen  Baum verdeckt. Ich wartete, dass er einen Schritt nach vorne machen würde, doch er blieb eine Minute wie angewurzelt stehen. Also fiepte ich noch einmal. Das wirkte. Er kam noch näher. Auf etwa 25 Meter blieb er wieder stehen, den vorderen Teil des Blattes aber schon wieder durch einen Baum verdeckt. Da ich nicht das Risiko eingehen wollte den Baum zu treffen, hielt ich kurz hinter dem Blatt an und schoss. Diesmal  benutzte ich wieder das Geco Teilmantelgeschoss in der 7×64. Der Bock zeichnete deutlich und sprang ab in die Richtung aus der er gekommen war. Nach 20 Metern blieb er stehen, fing an zu wanken und fiel um. Es war erst fünf vor acht und ich hatte schon einen Bock geschossen. Gut, dass ich trotz des Regens rausgegangen war. Die Blattzeit scheint endlich richtig begonnen zu haben!

Der Ausschuss war schon wieder gewaltig und das Gescheide hing raus (siehe Bild). Dieses Teilmantelgeschoss gefällt mir immer weniger. E waren ja nur Rippen und Innereien in der Geschossbahn. Dafür zerlegt es sich viel zu stark und reisst riesen Löcher. Die Wirkung ist dann natürlich gut, aber das Geschoss ist zu weich. Ich werde es nicht mehr jagdlich verwenden und auf ein härteres umsteigen.

Neuen Hochsitz ausprobiert

Thursday, July 23, 2009
geschrieben von magnus

Gestern abend saß ich erstmalig auf einem neuen Hochsitz an einem Wasserloch mit Malbaum und Salzleckstein, wo angeblich gerne die Sauen hinkommen, aber auch das Rotwild vorbeiwechselt auf dem Weg aus dem Einstand zum Feld. Um es vorweg zu nehmen, ich sah weder Sauen noch Rotwild, konnte aber einen Bock strecken.

Zuerst war es ruhig bis um fünf nach neun ein Schmalreh vorbeiwechselte. Da die “heisse Phase” gerade erst anfing und ich mir die Chancen auf Sauen, Rotwild oder einen Bock nicht nehmen wollte, liess ich es unbeschossen passieren :-) .

Kurz danach raschelte es geewaltig im Laub auf dem Wechsel, der zum Wasserloch führte. Sauen? Nein, zwei Dachse kappelten sich auf dem Wechsel, wohl Jungdachse beim spielen, und verschwanden dann wieder im Wald. Danach war erstmal Ruhe. Ich dachte schon es käme nichts mehr und wollte langsam zusammenpacken, da raschelte es wieder und vor mir stand, etwa 90m entfernt, ein Bock.
Da die offene Stelle im Bestand nur ein paar Meter breit ist und der Bock von mir weg zog, pfiff ich einmal kurz. Der Bock verhoffe breit und ich konnte ihm die Kugel auf das Blatt antragen.
Den Bock riss es um, er taumelte kurz nach rechts, sprang dann aber doch nach links ab, ein bisschen wie der erste Bock hier letzten Freitag. Da der Bock recht fit nach links absprang hatte ich trotz des deutlichen Zeichnens kurz Zweifel ob des Treffersitzes.
Am Anschuss konnte ich den Bock jedoch schon liegen sehen, er hatte es gerade noch zwischen die ersten Bäume geschaftt und war dort verendet. Der Einschuss saß auf dem Blatt, der Ausschuss etwas weiter vorne gegenüber. Ich hatte diesmal das 11,5g TIG Geschoss aus der 7×64 benutzt, meine letzte Patrone mit diesem Geschoss. Die Wirkung war absolut nicht zu beanstanden, auch die Wildpretentwertung für diesen Treffer akzeptabel.

Ich würde sagen, der neue Hochsitz ist gut!

Erster Bock ohne Ausschuss

Wednesday, July 22, 2009
geschrieben von magnus

Nachdem ich Sonntag abend und Montag nicht rausgehen konnte, war ich gestern wieder im Revier. Morgens war nicht viel los, aber abends hatte ich erst Rotwild vor (zwei Alttiere mit Kälbern) und habe später sogar noch einen Bock geschossen.
Ich saß auf einer Kanzel im Bestand, 70m von der Feldkante entfernt. Ich hatte diesen Sitz gewählt, weil ich in den Nähe Plätzstellen gefunden hatte und die Chance bestand, dass Rotwild in Anblick kommen würde. Dies hat sich ja auch bestätigt, nur war es nicht frei.

Gegen 21.30 stand dann plötzlich der Bock auf dem Weg und zog langsam Richtung Feldkante. Da der Bock sich weiter von mir entfernte und es durch die steigende Anzahl der zwischen uns liegenden Bäume daher immer schwerer wurde, den Bock in einer Lücke freizubekommen, ließ ich ein paar Töne aus dem Hubertus Fiepblatter erklingen. Doch die Reaktion erstaunte mich zunächst.
Zuerst dachte ich, der Bock würde abspringen, sah dann aber, dass er einen Bogen lief und wieder näher kam. Ich vermute er wollte sich Wind holen. So stand er plötzlich windabwärts von mir und zog in meine Richtung. Ich wusste ich musste handeln, oder er würde mich winden und abspringen. So ließ ich bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit, als das Blatt zwischen ein paar Bäumen kurz sichtbar wurde, die Kugel aus dem Lauf.

Das 10,7g Geco Teilmantelgeschoss traf den Bock gemäß Haltepunkt halbspitz vorne auf dem rechten Blatt. Einen Ausschuss gab es nicht! Das war das erste Mal bei ca. 75 von mir mit der 7×64 erlegten Rehen, dass ich keinen Ausschuss hatte. Ich habe immer weiche Geschosse wie das 8g KS, 10,5g TIG, 11,5g TIG von RWS und das 10,7g TM von Geco verwendet, einen Ausschuss hatte ich bisher immer. Klar, der Weg diagonal durch den Wildkörper ist lang, aber letztes Jahr hatte ich bei einem vergleichbaren Schuss mit dem 11,5g TIG auch Auschuss.  Das Teilmantelgeschoss scheint aber so weich zu sein, dass es sich unter Energieabgabe fast komplett zerlegt und dann kein Ausschuss mehr erfolgt. Ich konnte leider keinen Geschossrest finden. Jedenfalls war das linke Innenfilet einmal mittig zerschitten, sei es durch einen Geschosssplitter oder den Restbolzen.

Auf den Fotos ist auch die großflächige Zerstörung der Rippen auf der Einschussseite zu erkennen, das Herz war kaputt, Lunge natürlich auch und das Zwerchfell durchtrennt. Dass der Bock damit keinen Meter mehr ging, war daher naheliegend.

Bock ist tot, Bock ist tot, einen Bock den schiess ich gern …

Sunday, July 19, 2009
geschrieben von magnus

… sechs Enden trägt sein Gehörn. Halali!

Nach dem sehr erfolreichen Auftakt konnte ich gestern abend konnte ich kurz vor Ende Büchsenlicht gegen 21.45 auf 120m einen weiteren Sechser erlegen. Ich hatte den ganzen Abend eine Ricke mit Kitz sowie zwei einzelne Kitze vor und konnte Böcke nur in großer Entfernung beobachten, als um viertel nach neun dieser Bock austrat. Er verschwand jedoch schnell wieder hinter einer Buschgruppe und liess sich auch von meinem Blattkonzert nicht beeindrucken. Es scheint noch zu früh zu sein dieses Jahr, die Blattzeit hat noch nicht richtig begonnen. Um viertel vor zehn stand er dann plötzlich wieder draussen. Ich hatte ihn schon vorher als alten Sechser angesprochen, so dass ich mich gleich fertig machte und schoss als er breitstand. Ich bin eher tief und etwas weit hinten abgekommen. Der Bock zeichnet deutlich und verschwand gekrümmt wieder hinter der Buschgruppe. Dort fand ich ihn kurz darauf verendet etwa 10m vom Anschuss entfernt.
Das Geco Teilmantelgeschoss scheint gewaltig aufgegangen zu sein, der Ausschuss ist riesig und das Gescheide hing halb raus.